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Trauma und Traumafolgen

Das Wort Trauma kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt Wunde oder Verletzung. Ein psychisches Trauma ist eine seelische Verletzung die durch ein extrem belastendes Ereignis hervorgerufen wird.

Wie sehr ein Mensch durch ein traumatisches Ereignis beeinträchtigt wird hängt von vielen Faktoren ab. Hierzu zählen unter anderem die Art der Traumatisierung, das Lebensalter, die Lebensumstände vor und nach der Traumatisierung und die Unterstützung bei der Bewältigung der Folgen.

Grundsätzlich haben Seele und Körper Ressourcen und Fähigkeiten sich nach einem Trauma selbst zu heilen. Mithilfe der Selbstheilungskräfte, die jeder Mensch besitzt kann es gelingen traumatische Erfahrungen zu überwinden und in die eigene Lebensgeschichte zu integrieren.

Es ist KEIN persönliches Versagen wenn es die Selbstheilungskräfte alleine nicht schaffen von einem Trauma zu genesen! Nur ein Drittel aller Traumaopfer braucht keine professionelle Hilfe.

Emotionale Auswirkungen eines Traumas sind bei vielen Opfern  Orientierungslosigkeit, das Gefühl der Hilflosigkeit, Aggression bzw. Gereiztheit, Niedergeschlagenheit und Erschöpfung.

Physische Reaktionen auf traumatische Erlebnisse können sein: erhöhte Herzfrequenz, schwitzen, zittern, erhöhter Blutdruck, Atemnot, Schüttelfrost und mehr.

Auch kognitive Probleme wie Sprachschwierigkeiten, Konzentrationsprobleme, Gedächtnisverlust und Entscheidungsschwierigkeiten sind typische Folgen von nicht verarbeiteten Traumata.

Die Symptome können sofort oder zeitverzögert nach einem traumatischen Ereignis auftreten.

Wenn nach einigen Wochen die lebenseinschränkenden und belastenden Symptome nicht nachlassen liegt der Gedanke nahe, dass eine Traumafolgestörung sich in das Leben gedrängt haben könnte.

Spätestens jetzt ist es Zeit fachliche Hilfe zu suchen und anzunehmen.


Je früher nach einem traumatischen Vorfall Hilfe angenommen wird, desto schneller kann die Heilung beginnen!